Zu Beginn der 12. Großen Deutschen Rundfunkausstellung am 16.08.1935 stellte die Firma AEG das „Magnetophon“, das erste Spulentonband der Welt vor.
Die Idee und das Patent für ein mit Eisenpulver belegten Papier- oder Plasteband hatte der Dresdner Fritz Pfleumer. Er hat ein mäßig funktionierendes Mustergerät gebaut. Es gelang ihm 1932 die AEG zu überzeugen, das Gerät serienreif zu entwickeln, die AEG schaltete die IG Farben (Ludwigshafen) zur Bandentwicklung ein.
Magnetische Tonaufzeichnungen auf Stahldraht oder später Stahlband gab es bereits ab ca. 1900 (Smith & Poulsen). Die technischen Daten waren sehr schlecht, schwer mechanisch zu bedienen, keine echte Schnittmöglichkeit.
Diese Möglichkeiten waren mit diesen Bändern gegeben.
Das „Magnetophon“ von 1935 war noch weit von seinen Möglichkeiten entfernt, aber es war der richtige Weg.
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